Forum Migration Oberwallis

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14. April 2014

Pressespiegel: 25 Jahre Verein Flüchtlingshilfe

WB - FMO im Zeichen von zwei Jubiläen

Die diesjährige Generalversammlung des Vereins «Forum Migration Oberwallis» (FMO) stand ganz im Zeichen von zwei Jubiläen: Vor 25 Jahren wurde der Verein Flüchtlingshilfe gegründet, die Nachfolge-Organistation FMO gibt es seit rund zehn Jahren.

An die 70 Personen nahmen im Visper Jazz-Chälli an der von Präsidentin Christa Furrer-Treyer speditiv geleiteten Versammlung teil.

In ihren Jahresrückblicken gingen die Präsidentin und die Stellenleiterin Sabine Salemink auf die strukturellen Veränderungen im Integrationsbereich ein. Trotz verminderten Einnahmen wird das FMO die wichtigsten Integrations-Projekte auch künftig weiterführen. In reduziertem Rahmen wird das FMO weiter den im Oberwallis Asylsuchenden als Anlaufstelle dienen.

Rita Eyer informierte über das Projekt «interkulturelles Dolmetschen». Im letzten Jahr nahm die Anzahl der organisierten Übersetzungen um 75 Prozent zu.

Die von Benno Meichtry präsentierte Jahresrechnung schliesst mit einem kleinen Ausgabenüberschuss ab.

An der GV wurde Daniela Zenklusen Jossen verabschiedet, die neu in Brig als Stellenleiterin der Regionalen Integrationsstelle Oberwallis (RIO) arbeitet und während Jahren für und mit dem FMO im alten Spittel in Visp tätig war.

Von der zuständigen kantonalen Dienststelle informierten Erwin Heinzmann und Leutrine Neimi über Beschäftigungsprogramme im Bereich des Oberwalliser Asylwesens und über die aktuelle Situation bei der Beherbergung von Asylsuchenden.

Gemeinderat Paul Burgener sicherte seitens der Gemeinde Unterstützung zu und lobte die wichtige Integrationsarbeit des FMO.

Es war an der FMO-Vizepräsidentin Anneliese Hauser-Volken, auf die letzten 25 Jahre des Integrationsprojekts zurückzublicken. Von den damaligen Gründern des Vereins durfte sie Nino Mengis, Dr. Bernhard Aufdereggen und FMO-Vorstandsmitglied Thomas Burgener begrüssen.

In 25 Jahren habe der Verein für Flüchtlingshilfe und das FMO zu Gunsten von Flüchtlingen und Ausländern viele Leistungen erbracht, auf die mit Stolz zurückgeschaut werden dürfe. Angesichts der vielerorts bestehenden grossen Skepsis gegenüber ausländischen Mitmenschen und der oftmals auch offenen Fremdenfeindlichkeit sei die Arbeit des FMO auch in den nächsten Jahren von grösster Wichtigkeit. Am 14. Juni organisiert das FMO auf dem Visper Kaufplatz das traditionelle Regenbogenweltfest.

(Quelle: 1815.ch / pd/map)



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